Der zwölfjährige Nam-woo lebt seit dem Tod seines Vaters alleine mit seiner Mutter und seiner Großmutter. Seine einzigen Freunde sind seine Katze Yo und sein Schulkamerad Jun-ho. Eines Tages, als die drei beim alten Leuchtturm spielen, entdeckt Nam-woo eine bezaubernde Murmel. In diesem Moment leuchtet die Lampe des Turms kurz auf und saugt Nam-woo und Yo in eine Fantasiewelt voller flauschiger Wolken und seltsamer Pflanzen. Hier treffen sie auf das Mädchen Mari, das auf einem riesigen Hund reitet und fliegen kann.
Der fantasievolle Film "My Beautiful Girl Mari" ist Koreas bisher vielleicht bester Animationsfilm mit einem Hauch "Unendliche Geschichte" und "Peter Pan" sowie visuellen Einflüssen von "Chihiros Reise ins Zauberland". Regiedebütant Lee mischt klassische 2D-Zeichnung mit Flash-Animation und CGI - ein bezaubernder, ungewöhnlicher Mix. Auch der Soundtrack ist wunderschön, teils kitschig, teils traurig, jedoch fast immer mysteriös-verträumt und wie von einer anderen Welt - klassisch mit aufwendigem Orchester umgesetzt. Der Stil passt damit zum geheimnisvollen Inhalt, der vielschichtig ausgelegt werden kann. Auf jeden Fall geht es um Erinnerungen an die Jugend, in der Fantasie keine Grenzen kannte - und die Sehnsucht nach jener wundersamen Fantasie, die wir als Kinder hatten. "Mari" ist für jeden Animations-Fan sehenswert - und sei es nur, um mal wieder einen etwas anderen Stil zu sehen.

Quelle v. Anisearch.de
 
 

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